Projektleitung

Prof. Dr. Melanie Franke, studierte Kunstgeschichte, Romanistik und Bildende Kunst an der Humboldt-Universität und an der Universität der Künste in Berlin. Sie wurde zwei Mal von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert: Einmal für Ihre Dissertation über «Anti-Form», die sie im Berliner Graduiertenkolleg Praxis und Theorie des künstlerischen Schaffensprozesses verfasste; betreut wurde sie von Philipp Ursprung an der Eidgenössischen Technischen Hochschule, Zürich. Die zweite Förderung erhielt sie als Post-Doc an der Universität Hamburg-Harburg. Nach dem Museumsvolontariat an der Berliner Nationalgalerie war sie Abteilungsleiterin am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft in Zürich.
Seit 2009 arbeitet sie als Professorin für Kunstgeschichte und Forschung an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel. Sie hielt Gastprofessuren an der Technischen Universität Berlin; Universität Erfurt und an der Universidade de São Paulo. Als Gutachterin wirkt sie für das Evangelische Studienwerk Villigst e.V.; den Schweizerischen Nationalfonds, Bern; Fundação para a Ciência e a Tecnologia, Lissabon und die Aga Khan Foundation, Genf. Derzeit kuratiert sie auch das Nachwuchsförderprojekt Rundgang am Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Berlin.

Post-Doc/Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen

Ulrike Gerhardt, M.A., nach ihrem Studium der Angewandten Kulturwissenschaften (Kunst- und Bildwissenschaften, Kulturtheorie und interkulturelle Studien) an der Leuphana Universität Lüneburg und der Hochschule für bildende Künste Hamburg folgten Arbeits- und Forschungsaufenthalte in Istanbul, Kassel, Riga und Vilnius. Sie arbeitete bei District * Schule ohne Zentrum in Berlin und ist seit 2016 künstlerische Leiterin der Online-Videokunstplattform D’EST. In ihrer Dissertation forschte sie zu videokünstlerischen Arbeiten der «Generation Transformation» im Kontext von Migration, Globalisierung und Erinnerungskulturen nach 1989 / 1991 und erhielt Förderungen durch das Promotionsstipendium und den Pro Science Forschungsförderfonds der Leuphana Universität Lüneburg.

Paul Mellenthin, M.A., studierte Kunstgeschichte in Leipzig, Berlin und Basel. Er leitete die Fotosammlung im Jacques Herzog und Pierre de Meuron Kabinett, Basel, und war als Gastkurator für das Kunstmuseum Basel («The Incredible World of Photography», 2020) und die Sammlung Fotografie im Münchner Stadtmuseum («Adolphe Braun», 2017) tätig. Er wurde mit Forschungsstipendien ausgezeichnet in Los Angeles, Paris und Rom. Seine Dissertation schreibt er in der eikones Graduate School an der Universität Basel über die Repräsentation der Geschichte des Deutsch-Französischen Kriegs und der Pariser Kommune. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Theorie und Geschichte der Fotografie.

Julia Wolf (assoziiert), M.A., studierte Curatorial Studies an der Zürcher Hochschule der Künste sowie Kunstgeschichte, Multimedia und Angewandte Kulturwissenschaft an der Universität Karlsruhe und Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Kuratorisch war sie in der Schweiz für die Kunsthalle Winterthur, die Fundaziun Nairs in Scuol und den Ausstellungsraum Klingental in Basel tätig. Seit 2013 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institute for Cultural Studies in the Arts an der Zürcher Hochschule der Künste. Ihre Dissertation über zeitgenössische künstlerische Praktiken der Verschiebung von Geschichte(n) schreibt sie im Forschungsprojekt „“ Insert Citation: Kulturelle Übertragungsprozesse künstlerisch-wissenschaftlich analysieren an der Zürcher Hochschule der Künste.

Doktorand*innen

Oliver Krätschmer, M.A., studierte Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Nach einem Forschungsaufenthalt am Center for Curatorial Studies in New York war er an Ausstellungen wie Déjà-vu? Die Kunst der Wiederholung von Dürer bis YouTube oder 31,2 laufende Meter: Zur Geschichte des Badischen Kunstvereins beteiligt. Derzeit promoviert er über die Datierungsstrategien Gustave Courbets an der Université Fribourg (CH).